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Die Streuobstwiese

Der Begriff »Streuobstwiese« leitet sich aus dem »verstreut« Stehen der Obstbäume auf einer solchen Wiese ab. Oftmals unterschiedliche Obstsorten wachsen in großen Abständen, sind in der Regel hochstämmig und entfalten sich aufgrund des Platzes in voller Höhe und Breite. Auf den Einsatz von Pestiziden oder Dünger wird in diesem naturnahen Raum verzichtet.

Die Wiese wird in der Regel nur 1 bis 3 mal im Jahr gemäht und trägt so zur Artenvielfalt von Insekten und Wildkräutern bei. Auch alte Obstsorten überdauern hier.

Foto einer Streuobstwiese

Mitunter wird die Wiese nicht als Mähwiese kultiviert und es weiden Tiere zwischen den Bäumen.

Eine Streuobstwiese wird nicht selten auch mit verschiedenartigen Nistkästen bestückt, um hier auch der Vogelwelt einen zuträglichen Lebensraum zu bieten und für ein natürliches Gleichgewicht zu sorgen.

Streuobstwiesen haben demnach heute weniger einen Nutzen im Hinblick auf den Ertrag, sondern vorrangig als Naturschutzraum. Und sind vielleicht ja auch Anregung für den heimischen Garten.

Bild von Elke_Mayerhoffer auf Pixabay

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